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Ralf Heske Ralf Heske - Zertifizierter Coach für The Work of Byron Katie

Wer wäre ich ohne meine Geschichte?

Wenn ich mir diese Frage stelle und auf die Antwort meines Herzens warte, tauchen folgende Beschreibungen auf: Frieden, Liebe, “ich bin einfach”, Stille, “ich bin Alles”, Nichts, Freude.

Wenn ich mich dann frage: Und wer oder was wäre ich, wenn ich noch nicht einmal Frieden oder Stille bin - dann ist da einfach eine in Worten nicht mehr zu fassende Erfahrung. Und ich bin mir noch nicht einmal sicher, dass es eine Erfahrung ist. Und wenn ich dann wieder versuche, das Unbeschreibliche zu beschreiben, dann nenne ich es in diesem Moment “Allumfassende Glückseligkeit”.

Das ist der Raum, wo alles perfekt ist. Genau so, wie es ist. Der Raum, in dem es keine andere Möglichkeit gibt, als zu lieben, was ist.

Und durch die Fragen der Work steht diese Tür zur Glückseligkeit immer offen.

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Ralf Heske

Ich praktiziere The Work of Byron Katie seit 1999. Damals war ich sehr verunsichert von der Welt. Ich wusste nicht, was ich wirklich wollte. Ich war sehr schüchtern und hatte Angst vor vielen kleinen Situationen, die mich zu bedrohen schienen. Ich hatte schon etliche Workshops besucht, weil mir zumindest eines klar war: Ich wollte raus aus diesem inneren Gefängnis, das ich mir - wie auch immer - erschaffen hatte. Hier brachten Begegnungen u.a. mit Art Reade, Sonia Moriceau und dem Dalai Lama, mein Kampfkunst-Training und auch meine abgeschlossene Shiatsu-Ausbildung zwar enorme Fortschritte, aber wirklich gut fühlte ich mich immer noch nicht.

Im Sommer 1999 war die Zeit dann offenbar reif: Der australische Satsang-Lehrer Isaac Shapiro war in Hamburg - und seine Frau Kali bot nachmittags The Work an. Mir sagte weder Satsang noch The Work of Byron Katie irgend etwas. Aber die Empfehlung klang gut. Ich ging also zu Kali und war zutiefst beeindruckt. Ich kann mich nicht mehr an die genauen mehr und weniger dramatischen Themen erinnern, mit denen die Menschen zu ihr auf die Bühne kamen. Aber egal, was es war: Alles Leiden löste sich auf. Hier wurde mir klar, dass The Work das Potenzial hatte, mich absolut frei zu machen.

Abends beim Satsang mit Isaac ahnte ich, dass auch hier etwas ganz Wesentliches passierte. Mein Verstand konnte es allerdings nicht greifen. Erst später erkannte ich, dass der Verstand einfach ein zu kleines Gefäß ist, um die allumfassende bedingungslose Liebe zu beherbergen …

Im Sommer 2000 traf ich dann zum ersten Mal Byron Katie. Wow! Ihre absolute Klarheit, ihre Ausstrahlung von Liebe und Annehmen berührten mich tief. Auch sie stellte den Menschen, die mit ihren zum Teil 60 Jahre alten stressigen Erlebnissen zu ihr auf die Bühne kamen, die einfachen Fragen der Work. Und die, die von der Bühne wieder herunter kamen, schienen zumeist komplett verwandelte Wesen zu sein. Da, wo zuvor Stress und Anspannung zu sehen waren, konnte ich jetzt eine Ausstrahlung von tiefem inneren Frieden wahrnehmen.

11. September 2001, die Anschläge aufs World Trade Center: Abends lag ich neben meiner damals sieben Monate alten Tocher Kaya und schwor ihr, etwas für den Frieden in der Welt zu tun. Jahre später erinnerte ich mich daran und stellte fest, dass das genau das ist, was ich jetzt tue: The Work für mich anzuwenden und dadurch den Krieg in mir zu beenden. Und The Work mit anderen Menschen zu teilen, damit auch sie den Krieg in sich beenden können. The Work ist eine echte - innere - Friedensbewegung. Es ist wunderschön, dabei zu sein!

2002 machte ich meine Prüfung zum Heilpraktiker. Die holländische Satsang-Lehrerin Rani Willems und ihre Partnerin Nadja Zollinger boten ein Satsang+The Work-Intensiv-Wochenende in meinem überfüllten Wohnzimmer an. Dies war der nächste starke Impuls, The Work noch mehr in mein Leben zu holen. 2003 ermutigte mich dann mein Hamburger Satsang-Lehrer Torsten Brügge, The Work noch intensiver mit anderen zu teilen. Ich hatte mittlerweile tiefe eigene Erfahrungen mit der Work gemacht, bisher aber nur Freunde damit begleitet. Das änderte sich jetzt schnell: Ich assistierte 2004 bei der The Work-Ausbildung von Moritz Boerner und verbrachte noch einmal 5 intensive Tage mit Byron Katie. Auch sie forderte mich dazu auf, The Work anzubieten. Und das ist, was ich seit dem tue.

2005 lud ich Byron Katie nach Hamburg ein, reiste mit ihr nach Berlin zum "Intensive" und machte dann die neuntägige "The School for The Work" mit ihr. 2006, 2007 und 2008 arbeitete ich dann in der School mit und begleitete die Teilnehmer in ihren befreienden Prozessen und begleitete Katie zu den meisten ORten ihrer Europa-Tour. Jeder einzelne dieser Schritte vertiefte meine eigenen Erfahrungen von Frieden und Liebe mehr und mehr … Im Januar 2008 war ich mit 40 weiteren The Work-Begleitern aus der ganzen Welt nach Kalifornien eingeladen, um am ersten Zertifizierungstraining von Byron Katie für The Work-Begleiter teilzunehmen. Seitdem bin ich "Zertifizierter Coach für The Work of Byron Katie".

Ich liebe die Arbeit mit The Work - sowohl in der Einzelbegleitung, in der Arbeit mit Paaren als auch in den Workshops und Ausbildungen. Es ist so ein Geschenk - für meine Klienten und jedes Mal auch für mich selbst.

Testimonial:

“Lieber Ralf, es war klasse, mit dir zu worken. Deine Art ist genau das, was ich gebraucht habe, um mich zu öffnen ... Danke also nochmals für deine liebevolle Unterstützung.”

Senin Maria Arenz, Reykjavik

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